Erik Seifert - Core

Erik Seifert - Core

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Beschreibung

SynGate Vertrieb CD PS05 [Pleasure Sound Music]
veröffentlicht 2009

SynGate Vertrieb CD PS05 [Pleasure Sound Music]
veröffentlicht 2009

Das Thema Cern begleitet mich schon sehr lange. Es began im Jahr 1989, als ich für die Fernsehproduktion Steins Fernsehen als Ton- Maz Techniker arbeitete. Damals drehten wir einen Imagefilm über den Elektronenbeschleuniger. Wir waren ca 2 Wochen in der Schweiz und es war überwältigend was es dort unten alles zu sehen gab. Als ich das erste mal 160 m tief aus dem Fahrstuhl ausstieg, hatte ich das Gefühl in einem James Bond Set zu stehen. In einer riesigen Halle waren 3 stöckige Detektoren untergebracht. In alle Richtungen zweigten Gänge ab. Es war atemberaubend! Schon damals interessierte ich mich für elektronische Musik a la Jean Michel Jarre, Tangerine Dream oder Patrick O'Hearn. Ich stellte mir vor wie Musik die das Thema Cern hat, sich anhören mußte. Über die Jahre reifte eine Idee, die aber mit meinem damaligen Equipment nicht zu realisieren war. Bis zum Jahr 2004, als ich mein Studio komplett auf digital umstellte und mir auch der Computerspeicher keinen Strich mehr durch die Rechnung machte. Ich wußte, daß ich viel mit Sound Effekts arbeiten musste um den technischen Aspektbedienen zu können. Ich wollte die Energie, die Power, und auch die technische Schönheit der Anlage in meiner Musik wieder finden. Des weiteren hatte ich vor dem Projekt aber auch einen Soundtrack ähnlichen Charakter zu geben. Es sollte bombastisch klingen durfte aber unter keinen Umständen den Synthetischen Klang vernachlässigen. Ich arbeitete mit neuen Synths, wie dem Omnisphere, Evolve oder dem Elements Plugin. Ich stellte eigene Drumsounds her und setzte FX Sound als Drums ein. Wie bei keinem anderen Album benutze ich eine Unmenge von Effekt Plugins. Manchmal bis zu 8-9 Plugins in Reihe. Ich benutzte eine Reihe von Soundlibraries wie "Soundstorm, Hollywood Edge Soundlibrary oder Digifects”. Ich samplete auch Unmengen von Effekten aus Filmen die ich dann bis zur Unkenntlichkeit bearbeitete. Machmal war ich selbst über mich erstaunt wie akriebisch ich das ganze anging. Wobei ich doch immer wusste wo ich hin wollte. Das ganze komponierte ich in Logic Pro und Ableton Live, je nach dem was mir praktischer erschien. Danach wurde das ganze in Pro Tools gemixed und gemastered. Auch bei "CORE" benutzte ich die Möglichkeit alle Tracks in einander zu fügen, so dass man die CD in einem Durchgang hören kann ohne das eine Unterbrechung auftritt. Als ich dann Stefan Erbes "Club Genetica" hörte und dort vor allen Dingen den Titel "Wunderwerk", hatte ich die Idee das der Titel sehr gut zu meinem Projekt passte würde. Ich rief Ihn an, unterbreitete Ihm meine Idee, und er war sofort angetan von meiner Vorstellung einen Remix von seinem Titel zu machen. Nach einer Musikabnahme von Stefan in seinem Studio, masterte ich den Track und so kam Wunderwerk als letztes Stück auf die CD. Insgesamt dauerte die Produktion 3 Jahre. (ES)