Mark Dorricott & STAN DART - Midnight


Mark Dorricott & STAN DART - Midnight

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SynGate Wave CD-R SD01

veröffentlicht 2016

Track titles like „Deckard´s Dream“ refer to the influence of the Bladerunner soundtrack offering as well some really fat orchestral soundscapes as the repeating piano vanishing into the background. But despite this influences „Midnight“ is no other copy of the Bladerunner soundscape but more a kind of forward projection of the story on a sound-based level. Put up your headphones to a dynamic level and close your eyes - the imagination of Bladerunners atmosphere will happen automatically
credits


All music written, mixed and produced by Mark Doricott & Stan Dart © 2016 
Vocals on "Memories of Tomorrow" by Ms King 

Technical support and mastering by Stephen Sherrad at DBAR Productions 

Pictures by ESO, John Colosimo (colosimophotography.com)/ESO 
ALMA (ESO/NAOJ/NRAO) 
NASA/ESA Hubble Space Telescope 

Cover layout by Kilian Schloemp 
Marketed CabGuy Music Production (K.Schloemp) 
A SynGate-Wave release

Midnight bei Bandcamp

Midnight bei MusicZeit

 

Review von Stephan Schelle:

Bei der Durchsicht der Stücke stechen sofort zwei Tracks hervor, „Deckard’s Dream“ und „Rachael’s Dream“. Kenner der Elektronikmusik bzw. Science Fiction-Fans werden sofort aufhorchen, sind Deckard und Rachel (eine etwas andere Schreibweise) doch zwei Charaktere aus dem Ridley Scott-Klassiker „Bladerunner“, zu dem kein geringerer als Vangelis die Musik gemacht hat.

Die Musk auf dem Album zeigt dann auch in einigen Phasen Strukturen und Klangmuster, die an den „Bladerunner“-Soundtrack erinnern. Mit „Midnight“ wollten Mark Dorricott und Stan Dart aber keineswegs eine Kopie der Vangelismusik abliefern, sondern haben den Faden aufgenommen um ihn weiter zu spinnen. Vielmehr finden sich auch weitere Stilistiken anderer Musiker auf dem Album, so dass hier ein sehr homogenes und eigenständiges Werk entstanden ist.

Los geht es mit „Morning’s Light (Thannhauser Gate Mix)“, bei dem die ersten Synthieklänge in der Tat nach einer aufgehenden Sonne klingen. Diese sanfte, spacige Music ergänzen die beiden mit Synthiestimmen, die nach einer Frauenstimme klingen. Dieser erste 7:38minütige Track zieht sanft, mit einem Hauch „Bladerunner“-Atmosphäre durch den Raum. Auch „Nightflight (2am Mix)“ zeigt sich von seiner schwebenden Seite. Perlende Synthie- sowie eingestreute Trompetenklänge lassen diesen Track ebenfalls in Richtung „Bladerunner“ deuten, doch es kommen genügend eigene Strukturen auf.

Eine leicht jazzige Note kommt dann im Stück „Memories Of Tomorrow (November 2019 Mix)“ auf. Das liegt vor allem an der markanten Stimme von Sängerin Ms King, die diesem Track die ganz besondere Note verleiht. Auch hier finden sich einige Sounds, die an „Bladerunner“ erinnern. „Deckard’s Dream“ hat allerdings kaum etwas mit dem vorgenannten Soundtrack gemein. Vielmehr klingt diese beschwingte Nummer nach der Musik eines Robert Miles. Das liegt vor allem an dem stampfenden Rhythmus, der von einer leichten Pianomelodie begleitet wird.

Atmosphärische Elektronikmusik mit leichtem Popappeal zeigt sich dann in „Times Remembered (Robot’s DreamVersion)“. Und „Star Field (Cosmos Mix)“ ist eine rhythmisch loungige Nummer mit leichtem „Akte X“-Feeling. Mediterranes Flair kommt dann in „Mare Tranquilitas (Orbitalk Flight Mix)“ auf, sobald die Akustikgitarrenklänge einsetzen. Eine sehr schöne, relaxte Nummer. Auch „Rachael’s Dream“ ist nicht im „Bladerunner“-Kosmos verhaftet sondern zeigt sich als symphonisch/popangehauchtes Stück. Nach dem spacigen „Beneath (Ambient Version)“ und dem tanzbaren „JFK (Memorial Mix)“, das wieder etwas an Robert Miles erinnert, schließt dann die CD.

„Midnight“ von Mark Dorricott und Stan Dart ist eine sehr schöne CD, die an einigen Stellen den Spirit von Vangelis „Bladerunner“-Soundtrack aufnimmt, ihn aber in eine andere Richtung führt. Daneben finden sich noch einige sehr schöne Nummern in denen beide Protagonisten ihre Elektronikmusik um Popmusik- und Jazzelemente erweitern. Diese Kollaboration darf gerne weitere Veröffentlichungen herausbringen.

Stephan Schelle, März 2016

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